18 Jan. 2017

print Created with Sketch. PRINT

18 Jan. 2017

Medienmitteilung: Ein Ja zum NAF ist ein Ja zum Verkehr in den Agglomerationen

Der öffentliche Verkehr braucht den NAF. Die LITRA und VöV haben an ihrer Medienkonferenz heute aufgezeigt, wie der öffentliche Verkehr in den Agglomerationen vom NAF profitiert. BERNMOBIL, PostAuto und die Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) haben mehrere Verkehrsprojekte vorgestellt, die es ohne die Beiträge des Bundes an die Agglomerationsprogramme nicht gäbe. Viele weitere Verkehrsprojekte sind in Planung. Ihre Realisierung hängt wesentlich davon ab, ob das Stimmvolk am 12. Februar Ja sagt zum NAF.

Der NAF ist das Gegenstück zur Vorlage FABI, die 2014 vom Stimmvolk deutlich angenommen wurde. Der NAF ist aber keine reine Strassenvorlage: Mit dem NAF gibt es auch weiterhin Bundesbeiträge an Projekte der Agglomerationsprogramme. Dazu gehören zu einem grossen Teil öV-Projekte, weil sie ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis haben. Besonders in dicht besiedelten Agglomerationen ist der öV die effizienteste Form der Verkehrsbewältigung. Das betonte auch LITRA-Präsident und Nationalrat Martin Candinas an der heutigen Medienkonferenz: «Rund zwei Drittel der Fahrten im öffentlichen Verkehr finden auf der Strasse, also mit Trams, Trolleybussen und Autobussen statt. Die gesicherte und unbefristete Finanzierung der Strasseninfrastruktur mitsamt Agglomerationsprogrammen ist aus Sicht öV unverzichtbar.»
Der NAF sichert nachhaltig ein leistungsfähiges und attraktives Strassenverkehrsnetz. Davon profitieren der öV ebenso wie die Wirtschaft: Der gut funktionierende öffentliche Verkehr ist ein wichtiger Standortvorteil der Schweiz.
«Mit dem NAF können sowohl wichtige Bus- und Tramprojekte wie auch der Langsamverkehr weiterhin gezielt über die Agglomerationsprogramme gefördert werden», sagte VöVDirektor Ueli Stückelberger.» VöV und LITRA sagen JA zum NAF und setzen sich ein für eine gesicherte Finanzierung des strassengebundenen öffentlichen Verkehrs.
Vertreter von BernMobil, PostAuto und den Verkehrsbetrieben Luzern stellten ihrerseits Projekte vor, die Teil der bisherigen Agglomerationsprogramme sind. Diese zeigten anschaulich die Wirkungen der Massnahmen: einfachere Umsteigebeziehungen an attraktiven Haltestellen, direktere Busverbindungen, ein höherer Modalsplit für den öffentlichen Verkehr und eine grössere Kundenzufriedenheit.
Für weitere Auskünfte
Ueli Stückelberger, Direktor VöV | 031 359 23 35 | 079 613 77 01
Martin Candinas, Präsident LITRA und Nationalrat | 078 841 66 86
René Schmied, Direktor BernMobil | 031 321 88 00
André Burri, Verantwortlicher Public Affairs Westschweiz PostAuto | 079 446 81 69
Norbert Schmassmann, Direktor Verkehrsbetriebe Luzern | 041 369 65 77
​Sie finden das Mediendossier zur Medienkonferenz (Medienmitteilung und Redetexte) hier.