7 Mär. 2019

Der Ständerat stellt sich hinter den Ausbauschritt 2035

Der Ständerat hat sich einstimmig für den Ausbauschritt 2035 ausgesprochen. Er bewilligte dafür 12,8 Milliarden Franken. Neu im Ausbauschritt enthalten ist die Direktverbindung von Neuenburg nach La Chaux-de-Fonds als grösstes Projekt.

Zusätzlich werden die Projektierungen für den Durchgangsbahnhof Luzern sowie für das Herzstück Basel in den Ausbauschritt aufgenommen. Konkret bedeutet dies Mehrkosten von 100 Millionen Franken für das Projekt in Basel. Die Planung des Tiefbahnhofs Luzern ist bereits im letzten Ausbauschritt 2025 enthalten, weshalb dafür keine zusätzlichen Kosten anfallen.

Der Rat stimmte auch der Verlängerung der Linie Aigle-Leysin bis zur Seilbahnstation und dem Ausbau der Strecke Locarno-Intragna zu, ebenso dem Doppelspurausbau in der Stadt Rorschach SG, mit dem die Fahrplanstabilität auf der Verbindung verbessert werden soll.

Die vom Bundesrat ebenfalls zurückgestellte Direktverbindung Aarau-Zürich soll nach dem Willen des Ständerats explizit in die Liste der Projekte aufgenommen werden, welche für den nächsten Ausbauschritt geprüft werden. In die gleiche Kategorie stellt die kleine Kammer den milliardenschweren Ausbau der Strecken Lausanne-Bern sowie Winterthur-St. Gallen.

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